Willommen!

Zum 65. Geburtstag der Kreuzkirche Pocking

Kreuzkirche1951

Durch den Zweiten Weltkrieg und die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten wuchs die evangelische Gemeinde sehr rasch an. Zunächst scheiterte das Vorhaben der Gemeinde, eine Kirche zu bauen, weil kein Grundstück zur Verfügung stand. Schon im Jahre 1946 als vom Schweizer Hilfswerk eine Notkirche gespendet wurde, musste diese wegen des fehlenden Grundstücks weiter gegeben werden.

Erst 1949 konnte ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück für eine Kirche von einem Bauern erworben werden, das heutige Areal an der Zeller Straße – Paumgartenweg. Hier entstand dann unsere Kreuzkirche, gespendet von amerikanischen Lutheranern und erbaut nach den Plänen des Architekten Prof. Otto Bartning (12.04.1883-20.02.1959). Otto Bartning hat mit dieser Art von Kirche erstmals schon eine Art des Fertigbaues entwickelt; die Errichtung ging dann schnell voran, das war in dieser Zeit durchaus wichtig.

Diese Notkirchen, insbesondere in der Diaspora boten für die Evangelischen ein wichtiges geistliches Zuhause. Es gibt nicht mehr viele der Bartning-Kirchen, entweder wichen sie einem Neubau oder wurden total umgebaut. Auch in unserer Kreuzkirche wurde schon einiges saniert, umgestaltet und verbessert. Dennoch blieb sie dem Ursprung treu – anheimelnd und persönlich.

Am 29. Juli 1951 fand schließlich die Einweihung unserer Kreuzkirche statt. Der „Baumeister“ für die Evangelischen nach dem Krieg in unserer Region Pocking – Rotthalmünster, war Pfarrer Vietzke. Ihm wurde nun auch in Rotthalmünster, nicht weit weg vom Evangelischen GemeindeZentrum, eine Straße gewidmet.

Dem Kirchlein sieht man es nicht an, dass sie bis zu 180 Personen Platz bieten kann. Über den Dachreitern befindet sich ein kleiner Glockenstuhl mit einer Glocke aus dem schlesischen Herrnstadt, gegossen im Jahre 1762. Sie fand erst im Jahre 1953 auf der Kreuzkirche ihren Platz. Ein historisches Kleinod, das mit bezeugt, dass die evangelische Kirchengemeinde immer eine Flüchtlingsgemeinde war und ist.

Auch wenn damals aus heutiger Sicht unverständliche Auflagen gemacht wurden, sind die Evangelischen heute dankbar, eine schöne Kirche inmitten eines grünen Grundstücks zu haben. Und zurecht steht heute unser Kirchlein unter Denkmalschutz. Bis das Gemeindehaus entstand, war die Kirche multifunktional in Betrieb. Der hintere Teil konnte durch Klappwände abgetrennt werden. Hier fanden Sitzungen, Chor- und Posaunenproben statt, eine kleine Bücherei gab es hier, der Mütterkreis traf sich wöchentlich. War ein größerer Raum gefragt, so war dies der Gottesdienstbereich, der Altar konnte bei Bedarf durch Holzflügeltüren geschlossen werden.

Das große Freigelände wurde und wird für Veranstaltungen genutzt – Festgottesdienste, für Kinder- und Jugendtreffs, Kinderbibeltag, für die legendären Gemeindefeste und vieles mehr. Möge unsere Kreuzkirche weiterhin ein lebendiges Zentrum unserer Kirchengemeinde bleiben.

Siegi Depold

 

Konfirmation 2016

35 Jugendliche aus unserer Kirchengemeinde feierten Anfang Mai das Fest der Konfirmation. Auftakt war der gemeinsame Beichtgottesdienst in der Pockinger Kreuzkirche, den Vikarin Jumel-Rein gemeinsam mit dem Chor “Canta Miriam” gestaltete. Am 1. + 8. Mai wurden die Jugendlichen dann von Pfarrerin Baumann, Pfarrer Hesse und Vikarin Jumel-Rein in Pocking und Rotthalmünster konfirmiert und traten an den Tisch des Herrn. Die Pockinger Konfirmationsgottesdienste wurden vom Jugendchor der katholischen Pfarrei Pocking unter Leitung von Eva-Maria Geyer ausgestaltet, den Gottesdienst in Rotthalmünster begleitete der Posaunenchor der Kirchengemeinde unter Leitung von Stephan Hauner.

erste Reihe sitzend: Nicol Barstorf, Andre Wottschel, Kevin Harres, Alexander Weinberger, Justus Neun, Sebastian Schober, Markus Kress, Daniel Kler
zweite Reihe v.l.n.r.: Vikarin Esther Jumel-Rein, Viktoria Kohler, Christine Sterkel, Nina Putz, Marlen Metzger, Karolina Kun, Michelle Neumann, Sophia Lagleder, Sarah Böhm, Estella Neetzel, Michelle Wölfinger, Sandra Hellmannsberger, Elisabeth Keller, Stefanie Gorst, Eva Jung, Pfarrerin Godila Baumann
hintere Reihe v.l.n.r.: Stefanie Daidrich, Dominik Weinberger, Hannah Pribil, Daniel Schweizer, Louis Krätzschmar, Moritz Baumann, Kevin Barstorf, Richard Rotermel, Daniel Ksenofontov, Alexander Kauz, Jakob Miller, Waldemar Bauer, es fehlt Miriam Baumann (krank)

Ökumenischer Zwischenruf 2016

Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.

Seit unserem letzten ökumenischen Zwischenruf von Anfang 2015 hat sich unser Land spürbar verändert. Kriege, Gewalt und Hunger vertreiben so viele Menschen wie noch nie aus ihrer Heimat und zwingen sie zur Flucht. Im vergangenen Jahr sind Hunderttausende unter lebensbedrohlichen Umständen über das Mittelmeer oder auf dem Landweg nach Europa und zu uns nach Deutschland gekommen. Die Folgen der Krisen und Kriege in Syrien und in der Welt wirken sich im Schicksal dieser Menschen auf Politik und Gesellschaft in Deutschland aus.

Wie diese aussehen müssen, zeigt der Prophet Jesaja auf, der bereits im Alten Testament mahnt: „Bietet Brot den Flüchtigen, denn sie fliehen vor dem Schwert, …. vor dem gespannten Bogen, vor der Gewalt des Kampfes“. Hieraus wird deutlich: Die Gastfreundschaft und die Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen hat in der Bibel eine lange Tradition und gipfelt im Wort Jesu:

 „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“

 In dieser christlichen Tradition steht auch die Bereitschaft, sich für die ankommenden Flüchtlinge einzusetzen und Hilfen bereitzustellen. Diese Unterstützung war im vergangenen Jahr und ist auch weiterhin enorm groß. An ganz vielen Orten und Städten kümmern sich Bürgerinnen und Bürger mit großem Einsatz und belegen damit auch, welche solidarische und demokratische Kraft in unseren Gemeinden liegt. Beim Organisieren von Sprachkursen, Unterstützen in Alltagsfragen, beim Begleiten zu Behörden und Ämtern, im Eintreten für Rechte von Flüchtlingen und vielen weiteren Diensten engagieren sich unzählige Einheimische für menschenwürdiges Ankommen und gelingende Integration.

Dies gilt es zu bewahren und intensiv durch eine kommunale Struktur der Unterstützung und Koordinierung zu sichern. Hierzu braucht das freiwillige Engagement verlässlichen Rückhalt. Die Kirchen sehen sich in der Pflicht, auch hier ihren Beitrag zu leisten.

Oster-Impressionen

Voller Erfolg

Der Ökumenische Familienkreuzweg am Karfreitag war mit etwa 120 Teilnehmern ein voller Erfolg. Zahlreiche Familien hatten sich auf den Weg gemacht, den Leidensweg Jesu an fünf Stationen in Pocking zu bedenken. Viele Kinder waren bereit, das Kreuz eine Wegstrecke zu tragen und die biblischen Geschichten zu hören, die von Pfarrerin Godila Baumann und Gemeindereferentin Tina Günther mit Team vorbereitet waren. Ein Höhepunkt war die Station am Römerhof, wo viele Bewohner auf die Terrasse des Römerhof gekommen waren, um den Kreuzweg am Karfreitag mit zu begehen. Der Abschluß fand auf dem Pockinger Friedhof statt, wo zu den Ostergottesdiensten in den Pfarrereien eingeladen wurde.
Am Katholischen Pfarrzentrum

Am Katholischen Pfarrzentrum

Ökum. Familienkreuzweg

Ökum. Familienkreuzweg

Vor der Kreuzkirche

Vor der Kreuzkirche

Osternacht in der Kreuzkirche

Osternacht in der Kreuzkirche

Im Pfarrgarten

Im Pfarrgarten

Osterfeuer

Osterfeuer

 

Herzliche Einladung zu unseren Oster-Gottesdiensten

Frauen vor dem offenen Grab (Ausschnitt aus dem Altarbild von Fritz Klier im Betsaal Ruhstorf)

Frauen vor dem offenen Grab (Ausschnitt aus dem Altarbild von Fritz Klier im Betsaal Ruhstorf)

Gründonnerstag

24.03., 17.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Kreuzkirche (Pfarrer Johannes Hesse)

24.03., 18.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Rotthalmünster ( Pfarrer Johannes Hesse)

Karfreitag

25.03., 09.00 Beichtgottesdienst zum Karfreitag, Kreuzkirche Pocking (Pfr. Andreas Baumann)

25.03., 10.15 Beichtgottesdienst zum Karfreitag, Gemeindezentrum Rotthalmünster (Pfarrer Johannes Hesse)

25.03., 15.00 Beichtgottesdienst zum Karfreitag, Betsaal Ruhstorf (Pfarrer Johannes Hesse)

Ostersonntag

So 27.03., 05.30 Osternachts-Gottesdienst mit Osterfrühstück, Kreuzkirche Pocking (Vikarin Esther Jumel-Rein)

So 27.03., 10.15 Familiengottesdienst mit Abendmahl und Osterfrühstück, Gemeindezentrum Rotthalmünster ( Pfr. Andreas Baumann)

So 27.03., 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst, Kreuzkirche Pocking (Pfrin. Godila Baumann)

Ostermontag

Mo 28.03., 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl, Betsaal Ruhstorf (Pfrin. Godila Baumann)

Weltgebetstag der Frauen 04. März 2016

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Gottesdienste in unserer Gemeinde in diesem Jahr in den katholischen Pfarrzentren

Hartkirchen, Ruhstorf und Rotthalmünster, jeweils um 19 Uhr

Zum Weltgebetstag 2016 aus Kuba

Kuba ist im Jahr 2016 das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Der größte und bevölkerungsreichste Inselstaat der Karibik steht im Mittelpunkt, wenn am Freitag, den 4. März 2016, Gemeinden rund um den Erdball Weltgebetstag feiern. Texte, Lieder und Gebete dafür haben über 20 kubanische Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen ausgewählt. Unter dem Titel „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ erzählen sie von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ihrem Land.

Von der „schönsten Insel, die Menschenaugen jemals erblickten“ schwärmte Christoph Kolumbus, als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging. Mit subtropischem Klima, weiten Stränden und ihren Tabak- und Zuckerrohrplantagen ist die Insel ein Natur- und Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwanderungsgeschichte hat eine kulturell und religiös vielfältige Bevölkerung geschaffen. Der Großteil der über 11 Mio. Kubanerinnen und Kubaner ist röm.-katholisch. Eine wichtige Rolle im spirituellen Leben vieler Menschen spielt die afrokubanische Religion Santería. Der sozialistische Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jahren wachsender wirtschaftlicher Ungleichheit.

Im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2016 feiern die kubanischen Frauen mit uns ihren Glauben. Jesus lässt im zentralen Lesungstext ihrer Ordnung (Mk 10,13-16) Kinder zu sich kommen und segnet sie. Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren.

1.762 Z.m.L.z.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Verabschiedung von Lilli Vachrusev am 31. Januar 2016

DSCN0083Nach fast genau 17 Jahren als Mesnerin in unserer Kirchengemeinde wurde Frau Lilli Vachrusev am Sonntag im Gottesdienst mit herzlichen Worten von Pfarrer Hesse und Vertrauensmann Dr. Matthias Haun verabschiedet:

Ein freundliches und vertrautes Gesicht, das uns an der Kirchentür begrüßt hat,  wird in Zukunft fehlen. Lilli, das ist Dein Gesicht!

Im Namen des Kirchenvorstands möchten wir Dir für deine zuverlässige und engagierte Tätigkeit in unserer Kirchengemeinde danken.

Du hast meist still im Hintergrund gewirkt. Gehört haben wir dich, wenn Du die Glocken eingeschaltet hast,

sei es beim Gottesdienstbeginn oder -ende und beim Sprechen des „Vater unser“.

Danke Lilli, du hast jahrelang dafür gesorgt, dass das Haus Gottes uns sauber und freundlich, mit Kerzen und Blumen geschmückt, empfängt.

Mit einem weinenden und lachenden Auge verabschieden wir dich in den Ruhestand.

Lilli, wir wünschen dir für die Zukunft Gesundheit, Freude mit deiner Familie sowie Spaß und Erfolg beim Pflegen des Blumenbeetes hinter unserer Kirche.

Danke Lilli, für dein einladendes Lächeln! Danke Lilli, für deiner Hände Arbeit! Danke Lilli, für deine Zuverlässigkeit!

M. Haun

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Passionsandachten 2016

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Passionszeit, auch Fastenzeit genannt. In diesen Wochen bedenken Christen in aller Welt den Leidensweg Jesu.
In unserer Kirchengemeinde wollen wir in den Wochen der Passionszeit Andachten feiern, in denen einzelne Stationen des Leidensweges Jesu in besonderer Weise bedacht werden.
Wir laden Sie herzlich ein, unsere Passions-Andachten zu besuchen, die etwa 30 Minuten dauern und jeweils dienstags zwischen Aschermittwoch und der Karwoche gefeiert werden:
 
Di, 16. Februar Kreuzkirche Pocking
Di, 23. Februar Gemeindezentrum Rotthalmünster
Di, 1. März Betsaal Ruhstorf
Di, 8. März Gemeindezentrum Rotthalmünster
Di, 15. März Kreuzkirche Pocking
 
jeweils um 19 Uhr
 

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde wünscht ein gesundes, zufriedenes Jahr 2016

 

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Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

MINOLTA DIGITAL CAMERAKrippe in der Kreuzkirche Pocking
 

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten an den Feiertagen

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest

und ein gesundes Jahr 2016

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